TV Marbach Basketball
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Herren II

Landesliga

Nachdem das von Jörg Blaetter betreute Team im Juni 2013 die Sensation in der Relegation schaffte, startete die “Zweite“ mit viel Euphorie in ihre erste Landesligasaison. Die Vorbereitung lief nach Wunsch, in Gerlingen konnte man sogar ein mit den Landesligateams aus Remseck und TuS Stuttgart namhaft besetztes Turnier gewinnen.

 

Mit Daniel und Tobias Rösch kamen zwei neue Spieler ins Team, die mit ihrer positiven Art gleich als Bereicherung ausgemacht wurden. Mit Ruben Leidel und Valon Murati wurden zwei vielversprechende Talente aus der eigenen Jugend hochgezogen, die auch bereits bei der Ersten mittrainieren und -spielen. Als Abgang von den Stammkräften, musste die Mannschaft Mischa Mußler der nun in Kleve studiert, verkraften. Hinzu kam noch die Nachricht, dass Kapitän Benjamin Feilmeier verletzt die komplette Saison ausfallen würde. Die komplette Saison? Nicht ganz! Aber dazu später...

 

Das erste Saisonspiel stand vor der Tür. In Nellingen galt es gegen einen anderen Aufsteiger eine erste Standortbestimmung durchzuführen. Das Spiel konnte gewonnen werden, die Freude war groß bis die nächste bittere Nachricht kam: Nicht gemeldete Jugendspieler eingesetzt! Was für ein Anfängerfehler. Statt +2 startete man nun mit -1 Punkten ins Abenteuer Landesliga.

 

Die weitere Hinrunde verlief mit Höhen und Tiefen: Verschenkte Spiele, Bezahlen von Lehrgeld, aber auch überraschende Siege wie zum Beispiel in Ludwigsburg, die später Vizemeister wurden. In besagtem Spiel konnten wir zwar gewinnen, mussten aber in die Verlängerung, weil Ludwigsburg diese mit einem Buzzer Beater von der Mittellinie erreichte! Ein seltener Glückstreffer und im Nachhinein war dieses Spiel sicher auch ein nennenswertes Highlight in der Saison.

 

Jedoch überwiegten die schlechten Nachrichten. In der Hinrunde musste bereits nach dem 1. Spieltag ein weiterer Ausfall verkraftet werden. Ali Kozaci erkrankte und konnte der Mannschaft während der Saison nur mit Kurzeinsätzen weiterhelfen. In der Rückrunde ging es weiter mit der Pechsträhne: Robin Seybold brach sich die Hand und somit musste auch der Vize-Kapitän verletzt die Segel streichen. Das Kapitänsamt war diese Saison wirklich kein Glücksbringer, denn auch der dritte Kapitän Kevin Wendel hatte die Rückrunde über mit muskulären Problemen zu kämpfen.

 

In der Rückrunde tat sich das Team weiter schwer. Das ausgegebene Ziel Nichtabstieg war in akuter Gefahr. Ein negatives Highlight war dann sicherlich das Spiel in Vaihingen. Gut gespielt und 7 Minuten vor Schluss mit 10 Punkten geführt. 4 Minuten und einen 20:0 Lauf (!) des Gegners später, waren das Team von Coach Jörg Blaetter 10 Punkte hinten, die Nerven blank und das Spiel verloren. Zu allem Überfluss siegte mit Feuerbach der letzte verbliebene Konkurrent um den Klassenerhalt in der Verlängerung. Was für ein weiterer Tiefschlag! Das folgende Spiel in Remseck ging sang- und klanglos verloren, auch das Comeback von Kapitän Benny Feilmeier konnte über die Niederlage nicht hinwegtrösten. Feuerbach verlor aber sein Spiel gegen Ludwigsburg. Und plötzlich sah man nicht mehr den möglichen Verlust der Landesligazugehörigkeit, sondern die Chance am letzten Spieltag alles zum Guten zu richten. Im Sport ist alles möglich und kleine Wunder gibt es auch dort immer wieder. Und somit hofften wir auf eine weitere Niederlage Feuerbachs gegen den MTV Stuttgart und auf einen Sieg unsererseits gegen Schorndorf. Und es sollte wohl einfach so sein: Feuerbach verlor sein Spiel und wir gewannen gegen 5 tapfer und gut spielende Schorndorfer. Eine tolle Teamleistung angeführt vom  rechtzeitig wiedererstarkten Kapitän Benny Feilmeier rettete die Landesligazugehörigkeit in letzter Sekunde.

 

Fazit: Das Team hat diese Saison eine Menge gelernt. Über sich selber, über das Verhalten bei Niederlagen, was man Aufsteiger und in den Jahren zuvor als Aufstiegsaspirant nicht gewohnt war. Und dieses Gefühl: Abstiegsangst! Es ist zu hoffen, dass das Team aus dieser schwierigen Saison gestärkt hervorgeht, die Fehler analysieren kann und kommende Saison die Landesligatauglichkeit nicht mit viel Glück, sondern vielmehr mit Können nachweisen kann.

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